Demonstration gegen die neue Straßenverordnung
B90/Die Grünen Velbert unterstützen die Forderungen der Initiatoren der Demo am 17.07.09 und werden auch an der Demonstration teilnehmen.
Die Demonstration beginnt um 15:00 Uhr vor der Hauptsparkasse an der Friedrichstraße, der anschließende Zug führt dann über die Friedrichstraße zum Rathaus. Dort übergeben die Initiatoren dem Bürgermeister (wenn er es denn überhaupt haben möchte) ein Geschenk.
Eines sei verraten, es ist keine "Zensursula". ;)
Leider hat die Kreispolizeibehörde nicht als Endziel den Herminghauspark akzeptieren wollen, deshalb endet am Rathaus die Verantwortlichkeit der Veranstalter.
Da ich persönlich Ordner sein werde, bitte ich um einigermaßen gesittetes Benehmen. :)
Gleichwohl ist es natürlich jedem(r) freien Bürger/freien Bürgerin freigestellt anschließend dem Herminghauspark einen Besuch abzustatten.
Thomas Auer, 09-07-14
Demonstration reloaded
Auch an der kommenden Demonstration (am 24.07.09 um 15:00 Uhr an der Hauptsparkasse in Mitte) werden wieder Grüne Mitglieder teilnehmen.
Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle nur noch auf den Artikel vom 06.06.09 auf unserer Startseite verweisen.
Thomas Auer, 2009-07-22
Velberts Leuchtturmprojekte
Marktzentrum
Die Verwaltung und Politik haben sich Anfang dieses Jahres nach mehr als zehn Jahren erfolgloser Realisierungsbemühungen von der Idee „Hotel am Forum“ verabschiedet.
Keine zwei Monate später zaubert die Verwaltung, kurz vor den Wahlen, ein neues Projekt aus dem Ärmel. Vorgesehen ist sowohl das sehr unansehnliche, in die Jahre gekommene Marktzentrum, inklusive dem Großteil des Europaplatzes und die Herminghausvilla zu überplanen. Gedacht wird an eine Einkaufspassage mit ca. 15.000 qm Verkaufsfläche und einer Parkgarage. Auch ein Kino soll als Planungsidee in die Europaweite Ausschreibung aufgenommen werden.
WAS SOLL DAS?
1. In der Innenstadt stehen zurzeit und in naher Zukunft mit Strauß, Hertie, evtl. Woolworth, usw. diverse große Verkaufsflächen leer. Wollen wir die Friedrichstrasse durch ein Eigentor unattraktiv für jeden Interessenten machen?
2. Die Herminghausvilla steht unter Denkmalschutz. Laut dem Stadtplaner Herrn Jobst muss allerdings noch geprüft werden, ob dieser noch besteht oder man den Denkmalschutz nicht aufheben kann. Diese unkomplizierte Lösung für denkmalgeschützte Gebäude wünscht sich so mancher Privater auch.
3. Wenn vom Europaplatz nur noch ca. 1000 qm übrig bleiben, ist dieser zu klein für den Velberter Markttag und für Veranstaltungen sicher auch nicht mehr geeignet.
4. Es wurde verwaltungsseitig schon berichtet, dass die angesprochenen Kinobetreiber an dem Standort Marktzentrum nicht interessiert sind, da sie lieber auf die grüne Wiese wollen. Warum macht man den Bürgern wieder Hoffnung auf das immer wieder gewünschte Kino?
Wir erwarten ein Stadtentwicklungskonzept, das nicht nur einzelne Leuchtturmprojekte berücksichtigt, sondern eine positive Weiterentwicklung der gesamten Innenstadt aufzeigt.
Diese Planung ist zu wichtig, um sie im Wahlkampf zu missbrauchen und Aktivismus vorzugaukeln. Wir wollen die Stadt weiterentwickeln und nicht mutwillig zu Grunde planen!
Esther Krönke, 02.06.09
Stadtentwicklung Neviges
Die Verwaltung hat ein längst überfälliges Enwicklungskonzept für Neviges vorgelegt. Es enthält im Grunde die systematische Zusammenfassung der altbekannten Problembereiche. Im Schloss soll das Rheinische Fotografiemuseum untergebracht werden. Mit dieser Rückbesinnung auf die - von den Grünen von Anfang an geforderte - museale Nutzung dürften damit die Schreckgespenster Kinder- und Jugendakademie und Verkauf an Hotelbetreiber endgültig vom Tisch sein. Das ehemalige Rathaus soll Standort für Musik- und Kunstschule und VHS werden. Auf dem Areal "David-Peter-Haus" soll ein Wohnquartier entwickelt werden. Die Stadthalle wird gesichert und saniert.
Diese Nutzungskonzepte für die städtischen Immobilien werden von den Grünen grundsätzlich unterstützt, wenn auch noch viele Detailfragen zu klären sind (z. B. zukünftige Kosten der Nutzung einer sanierten Stadthalle). Hinsichtlich der sonstigen Innenstadtentwicklung greift das städtische Entwicklungskonzept lediglich kleinere in Power-Point-Präsentationen nett anzuschauenden Gestaltungsideen auf:
Neugestaltung der Brunnenanlage "Im Orth", Ausschilderung einer Pilgerachse. Hier stellen sich die Probleme aus Sicht der Grünen aber viel grundsätzlicher: Wie sollen die kleinen Fachgeschäfte gesichert werden? Gründe für Ladenleerstände sind mit den Unternehmern und Gebäudeeigentümern zu erörtern und zu beseitigen. Wo bleibt die früher einmal angedachte große Neugestaltung der Innenstadt mit Einbezug des S-Bahn-Haltepunktes?
Die Grünen haben dem Entwicklungskonzept zugestimmt, werden aber im Laufe des weiteren Verfahrens darauf dringen, dass die Konzeption nicht bei den städtischen Immobilien halt macht.
Energiecontracting
Unser Antrag vom 20.01.09 für die nächste Sitzung des Verwaltungsrates der TBV:
Die technischen Betriebe Velbert AöR werden beauftragt, zu prüfen, ob und ggfs. wie stark durch ein kostenneutrales Umrüstungskonzept (Lichtcontracting) Energie eingespart werden kann. Im Fall eines positiven Ergebnisses sind Verhandlungen mit möglichen Vertragspartnern aufzunehmen.
Begründung:
Die Möglichkeiten der Energieeinsparung wurden von den technischen Betrieben in der Verwaltungsratssitzung vom 17.09.08 vorgestellt. Danach ist eine Energiereduktion im Wesentlichen durch neue Leuchtquellen möglich.
Weitere Reduktionspotentiale ergeben sich u. a. durch eine Optimierung der Lichtstrahlenverteilung (Stichwort: Lichtverstärker), durch Leuchtpunktregler etc.. Zur Zeit bieten einige Firmen die Umrüstung kommunaler Straßenbeleuchtung im Rahmen eines Lichtcontracting an. Über einen definierten Zeitraum werden - nach Umrüstung der Straßenbeleuchtung - durch die technischen Betriebe die ursprünglichen Stromkosten an den Contractor weitergezahlt, anschließend gehen die umgerüsteten Laternen mit den reduzierten Stromkosten in den Besitz der technischen Betriebe über. Neben einer Verminderung des Treibhauspotentials wird so gleichzeitig ein wirtschaftlicher Vorteil erzielt.
Dr. Wolfgang Beckröge
Aufgabe der Bürgermeisterkandidatur

Partei und Vorstand respektieren und bedauern außerordentlich die Entscheidung von Esther Krönke, nicht zur Bürgermeisterwahl anzutreten.
Der Ortsverband wird keinen neuen Kandidaten aufstellen, allerdings auch keinen Kandidaten der anderen Parteien/Wählervereinigungen unterstützen, so Hans-Peter Kaiser, Sprecher des Ortsverbandes.

